Smarta arbeitet mit euren echten Geschäftszahlen. Deshalb sollst du genau wissen, was mit diesen Daten passiert. Hier ist es Schritt für Schritt erklärt.
Smarta greift nur auf die Datenbereiche zu, die sell & pick für Smarta in eurer Marke eingerichtet hat, sowie auf die Dashboards, die du selbst öffnen kannst. Daten anderer Marken sind technisch ausgeschlossen.
Bei einer Frage verarbeitet das KI-Modell:
deine Frage und den bisherigen Verlauf der Unterhaltung
den Namen eurer Marke und die Anweisungen, die sell & pick für Smarta hinterlegt hat
die Beschreibung der Datenfelder (z. B. „Umsatz netto", „Filiale")
die Ergebnisse der Abfragen, die Smarta für deine Antwort stellt, also z. B. Umsätze je Filiale
bei Dashboards: Name, Beschreibung, Filter und Kachel-Ergebnisse, sowie den Namen der Person, die ein eigenes Dashboard angelegt hat
Dein Name und deine E-Mail-Adresse werden nicht als Teil der Anweisungen an das Modell übergeben. Einzige Ausnahme: Wenn du eine Testmail anforderst, bestätigt die Plattform Smarta deine Adresse als Empfänger.
Wichtig: Smarta sieht, was in den freigegebenen Daten steht. Enthalten eure Daten personenbezogene Angaben, z. B. Namen von Mitarbeitenden in der Personalanalyse, können diese in einer Antwort auftauchen. Smarta ist nicht für die Leistungsbewertung einzelner Beschäftigter gedacht (siehe Nutzungsbedingungen).
Smarta läuft auf der sell & pick eigenen Google Cloud Platform. Standardmäßig werden eure Daten damit innerhalb unserer AVV in der EU verarbeitet. Solange Smarta innerhalb der sell & pick Umgebung verwendet wird, werden die Daten nicht zu Trainingszwecken verwendet oder an externe Anbieter versendet.
Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
EU (Standard) | Die Verarbeitung bleibt in Rechenzentren in der EU. |
Neue Smarta-Instanzen starten immer mit EU.
In Ausnahmefällen kann auch für höhere Verfügbarkeit eine GLOBAL Region beauftragt werden. Dazu benötigt es eine schriftliche Einverständniserklärung als Zusatz zur AVV, welche standardmäßig die Verarbeitung innerhalb der EU zusichert. Wende dich dafür an das CSM Team.
Damit du Unterhaltungen später fortsetzen kannst, speichert sell & pick:
deine Fragen und Smartas Antworten
die Abfragen und deren Ergebnisse, inklusive der Diagramme im Chat
Smartas Überlegungen
dein Feedback (Daumen und Kommentar)
den Token-Verbrauch je Antwort
Diese Daten liegen in der Infrastruktur von sell & pick in der EU. Mit Unterhaltung archivieren blendest du eine Unterhaltung aus deinem Verlauf aus. Soll eine Unterhaltung vollständig gelöscht werden, wende dich an [email protected].
Das sell & pick Team kann Unterhaltungen einsehen, um Fehler zu analysieren, Support zu leisten und Smarta zu verbessern.
Smarta kann für dich handeln, aber nur innerhalb klarer Grenzen:
Smarta kann | Smarta kann nicht |
|---|---|
Daten abfragen und Diagramme zeigen | Daten in euren Vorsystemen ändern |
eigene Dashboards anlegen und bearbeiten | Dashboards löschen oder teilen |
sell & pick Dashboards lesen und filtern | sell & pick Dashboards verändern |
Reports an dich anlegen, ändern, pausieren | Reports löschen oder an andere Personen schicken |
dir eine Testmail schicken | E-Mails an andere Adressen senden |
Smarta ändert etwas nur, wenn du sie darum bittest. Texte, die in euren Daten stehen, behandelt sie als Daten und nie als Auftrag.
Neben Smarta könnt ihr eure sell & pick Daten auch mit eurem eigenen KI-Assistenten abfragen, z. B. Claude, ChatGPT oder Gemini Enterprise (siehe sell & pick Daten in Claude, ChatGPT oder Gemini nutzen). Für die Datenverarbeitung ist das ein grundlegender Unterschied:
Smarta | Eigener Assistent über MCP | |
|---|---|---|
Wer verarbeitet die Daten? | sell & pick in unserer gesicherten Google Cloud Umgebung | euer KI-Anbieter, z. B. Anthropic, OpenAI oder Google |
Wo? | standardmäßig in der EU | je nach Anbieter und Vertrag, auch außerhalb der EU |
Nach welchen Bedingungen? | Vertrag zwischen euch und sell & pick | euer Vertrag mit dem KI-Anbieter |
Wer speichert die Unterhaltungen? | sell & pick | euer KI-Anbieter |
Sobald ihr einen eigenen Assistenten verbindet, exportiert ihr die abgefragten Daten aus der sell & pick Plattform. Ab diesem Punkt hat sell & pick keinen Einfluss mehr darauf, wo und wie sie verarbeitet, gespeichert oder für das Training von Modellen genutzt werden. Ab dem Export ist diese Verarbeitung nicht von unserem Auftragsverarbeitungsvertrag abgedeckt.
Die Entscheidung und die Verantwortung dafür liegen bei euch. Bevor ihr MCP nutzt, solltet ihr unter anderem prüfen:
welchen Vertrag ihr mit eurem KI-Anbieter habt, z. B. einen Business- oder Enterprise-Tarif mit Auftragsverarbeitungsvertrag
ob der Anbieter eure Eingaben zum Training nutzt und ob ihr das abschalten könnt
welche Daten eure Mitarbeitenden dort abfragen dürfen, besonders bei personenbezogenen Daten wie Personaldaten
wer in eurem Unternehmen den Konnektor einrichten darf
Smarta liest nur eure freigegebenen Daten und Dashboards. Die Verarbeitung läuft über Google Cloud, standardmäßig in der EU. Eure Unterhaltungen bleiben bei sell & pick gespeichert, und Smarta verschickt nichts an andere Personen. Verbindet ihr einen eigenen KI-Assistenten über MCP, verarbeitet euer KI-Anbieter die Daten, und dafür seid ihr selbst verantwortlich.