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Jahresplanungstool: Anleitung & Funktionen

Das Jahresplanungstool ermöglicht die Planung von Neueröffnungen, Schließungen und Sortimentsveränderungen über Referenzstandorte und Faktoren. Maßnahmen und Initiativen können als Einflussfaktoren hinterlegt werden, um die Auswirkungen auf die Jahresumsatzplanung zu analysieren.
Jahresplanungstool: Anleitung & Funktionen

Wie funktioniert das Jahresplanungstool

Eine kurze Anleitung zum Jahresplanungstool.

Basis anpassen - Expansion: Neueröffnung

Zuerst wollen wir uns Neueröffnungen ansehen, dafür nutzen wir die Referenz Standorte

Hier sehen wir beispielsweise eine bereits eingetragene Neueröffnung des Standortes “Düsseldorf” (1) :

  • Dieser Standort öffnet im Juli und wir beplanen ihn bis Ende des Planungsjahres Dezember (2)

  • Wir gehen davon aus, dass der Standort sich ähnlich verhält wie “Hannover” (3)

  • Ab Monat “Juli” (4) → Damit passt bspw. die Saisonalität hier auch zusammen

  • Da es eine Neueröffnung ist und der Standort etwas kleiner ist, rechnen wir nur mit ca. 80% des Umsatzes aus Hannover (5)

  • Damit wir später wissen, was wir eingestellt haben, haben wir eine Notiz hinterlegt

Basis anpassen - Bestandsfläche: (Teil-) Schließungen,

Im Nächsten Schritt berücksichtigen wir Schließungen, Renovierungen und Sortimentsveränderungen

Beispielsweise sehen wir hier eine Sortimentsveränderung im Gesamtsortiment:

  • Für alle Standorte (1) (2)

  • Wird die Warengruppe “Hot Drinks” (3)

  • Im Zeitraum ab November - Dezember (4)

  • auf 0 gesetzt (5)

  • in der Notiz hinterlegen wir, dass wir die Hot Drinks von der Speisekarte nehmen (6)

Nachdem wir die Basisanpassungen vollzogen haben, gehen wir ins Finetuning

Finetuning: Maßnahmen und Initiativen (Faktoren)

Um die Planung im Detail anzupassen, gibt es mehrere Möglichkeiten

Pauschale Einflussfaktoren (Rot)

  • CASE Mehrwertsteuersenkung auf FOOD Artikel:

  • Mit der Mehrwertsteuersenkung, sollte bei gleichbleibenden Preisen eine Netto-Umsatzsteigerung erfolgen.

  • Um diese einzuplanen, muss ein relativer Faktor für alle Food-Warengruppen angelegt werden

  • Um den Faktor zu ermitteln, lohnt es sich zuerst den Anteil von Delivery/To-Go vs. In-House Geschäft zu analysieren.

  • Im Nächsten Schritt schätzt man ab, wie sehr sich dieser Anteil auf den Gesamtfaktor von 14,8% (bei 100% inhouse) auswirkt

  • einfacher Dreisatz wäre (Bspw. 30% Delivery Anteil)

  • 14,8% * (100% - 30%) = 10,36 % Nettoumsatzsteigerung für Food Artikel

  • Hier: Alle Stores, erhalten ab Januar eine Preissteigerung auf Inflationsanpassung um 2%

Gezielte Maßnahmen (Blau)

  • Am Standort Magdeburg läuft von Juni-Dezember eine Verkaufsaktion auf Desserts mit dem Ziel 20% Umsatzsteigerung in der Warengruppe zu erzielen

Hier kann ich beliebig weitere positive, sowie negative Faktoren hinzufügen, um bereits bestehende oder neue Maßnahmen in die Planung einfließen zu lassen.

Nun haben wir erfolgreich einige Anpassungen in unserer Planung hinterlegt und außerdem bereits erste Maßnahmen und Initiativen erstellt. Wir wollen uns im nächsten Schritt einmal ansehen, welche Auswirkungen dies auf unsere Umsatzplanung fürs nächste Jahr hat.

Review: Planungseffekte analysieren

In der Auswertungen können wir ganz genau verstehen, wie die Planung an welchen Monaten und Warengruppen die Umsätze beeinflusst.

Finetuning

Sind wir noch nicht zufrieden, mit der Gesamtumsatzsteigerung oder mit individuellen Auswirkungen einzelner Maßnahmen auf

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